Samstag, 31. Dezember 2011
Sonntag, 25. Dezember 2011
Samstag, 24. Dezember 2011
Samstag, 8. Oktober 2011
Never forget this date, people of the world, rise up on October 15th
On October 15th people from all over the world will take to the streets and squares.
The ruling powers work for the benefit of just a few, ignoring the will of the vast majority and the human and environmental price we all have to pay. This intolerable situation must end.
United in one voice, we will let politicians, and the financial elites they serve, know it is up to us, the people, to decide our future. We are not goods in the hands of politicians and bankers who do not represent us.
On October 15th, we will meet on the streets to initiate the global change we want. We will peacefully demonstrate, talk and organize until we make it happen.
It’s time for us to unite. It’s time for them to listen.
Die Lawine rollt und rollt und rollt,
Millionen aufgebrachter Menschen überall in der Welt wehren sich,
gegen politische Willkür und Ungerechtig.
gegen politische Willkür und Ungerechtig.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Ich hoffe morgens aufzuwachen, um festzustellen, dass alles nur ein böser Alptraum war ....
doch der Blick in die Tagespresse ernüchtert mich - so viele intelligente Menschen bewohnen die Länder -
warum hört keiner ihre Stimmen?
Der britische Außenminister William Hague hat die Eurozone als „brennendes Haus ohne Ausgang“ und als „kollektiven Wahnsinn“ bezeichnet … und es sein ein Wahnsinn (gewesen), dieses System zu erschaffen. Oder war alles von Anfang an so geplant?
Denn mit dem Euro wurde ja ein künstlicher Markt geschaffen. Primär für Flugzeuge, U-Boote, Immobilien etc. in Staaten, die sich diese aufgrund ihrer historisch geringen Produktivität niemals leisten werden können. Doch die Banken liehen ihnen trotzdem das Geld dafür. Warum?
Im 2. Akt taten dann alle ganz überrascht, als diese Staaten ihre Kredite nicht zurückzahlen konnten. Gleichzeitig platzte die (ebenfalls künstlich erschaffene) Immobilienblase. Obwohl das alles vorhersehbar war, brachte es etliche Banken in große Schwierigkeiten. Die Isländer ließen ihre Banken daraufhin pleitegehen und damit war das Drama für sie zu Ende.
Doch im Euroland begann nun der 3. Akt: Banken, die zuvor jahrelang Milliardengewinne eingefahren hatten, wurden von den Staaten gerettet, was deren Schulden explodieren ließ.
Im 4. Akt bahnten sich deshalb in gleich drei Euroländern Staatspleiten an, die natürlich gerettet werden müssen, weil sonst deren Märkte für die Exporteure wegfallen würden und/oder die Banken bluten müssten. In Wahrheit wird aber alles immer nur auf eine höhere Ebene verschoben.
Denn im 5. und letzten Akt dieses Dramas wird sich schließlich zeigen, dass künstlich geschaffene Märkte wie die inhomogene Eurozone und die aufgeblasene Finanzwirtschaft am Ende so schnell zusammenfallen werden wie ein Kartenhaus.
Dienstag, 27. September 2011
Montag, 5. September 2011
Liebe Freunde verzeiht mir die lange Schreibpause - doch ich komme wieder!
Das Tauchen in den Similans haben wir beendet
Globale Wetterveränderungen
Meereserwärmung
Korallenbleiche
Massen-Tauch-Tourismus
kommerzieller Fischfang
das ist mehr, als ein ehemaliges Top-Tauchgebiet verkraften kann.
diving with Mola Mola's in Indonesia
Mittwoch, 17. August 2011
FREEDOM or SLAVERY ?
Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass man mir im Geschichtsunterricht in den 70er Jahren irgend etwas ueber ein Ende des Sklavenhandels im spaeten 19. Jahrhunderts erzaehlt hatte. Nun, unsere Geschichtsprofessorin war zwar wirklich kein Ass auf ihrem Lehrgebiet, doch gruendlicher als in dieser Aussage, haette sie sich nicht irren koennen. Der Sklavenhandel floriert weltweit und in menschenverachtender Manier wie eh und je.
Hier in Asien werde ich, weit mehr als in Zentraleuropa, mit den diversen Geschaeftszweigen dieses big business konfrontiert.
Werfen wir einen Blick nach Indonesien, auf die Insel Sued Sulawesi, die frueher Celebes hiess.
Auf 72.000 Quadratkilometern leben ca. 8 Millionen Menschen, welche hauptsaechlich dem islamischen Glauben angehoeren.
Weisse Straende, traumhaftes Wasser und spektakulaere Tauchgebiete machen das kleine Oertchen Bira im suedlichsten Sueden der Insel zu einem gefragen Urlaubsziel fuer die Reichen aus der Hauptstadt Makassar.
Mosleme sind gottesfuerchtige Menschen, essen kein Schwein und trinken keinen Alkohol, so die weitverbreitete Meinung unter uns "Unglaeubigen" wie sie uns bezeichnen.
Doch was sind das fuer schaebige Schuppen, illuminiert mit bunten Gluehbirnen, welche die Strassen saeumen? ICH wuerde sie als Bars bezeichnen, doch sie sind vollgestopft mit Kindern!
Durch die Bank minderjaehrige Maedchen ab 12 Jahren arbeiten hier als Animierdamen.
1.200 Maedchen in der Kleinstadt Bira - Angebot und Nachfrage regulieren den Markt.
Moslemische Animierdamen ???? verkaufte Kinder !!!!
Fuer einen Betrag von umgerechnet 250 EUR verkaufen arme Familien ihre Maedchen an Sklavenhaendler. Wenn sie ihren Arbeitsplatz in der Bar antreten, haben sie diese Schuld abzuarbeiten. Sie animieren die Gaeste zum verschaerften Alkoholkonsum sind sie doch an jeder Flasche provisionsbeteiligt. Im Gegenzug "verrechnet" ihr Besitzer - Unterkunft, Essen, Trinken, Kleider, Handy, Kosmetik, sogar das Wasser zum Waesche waschen ...... und sorgt so dafuer, dass ihre Schuld nie und nimmer abbezahlt wird. Hat ein Maedchen Glueck oder Unglueck, je nach dem ... , "kauft" ein Gast sie fuer 1 Nacht, 1 Woche oder einen x-beliebigen Zeitraum vom Barbesitzer frei. Mit welchen sexuellen Dienstleistungen sie ihrem Kunden zu Gefallen ist und auf welchem Weg er sie dazu "ueberredet" .... interessiert keinen.
Zwei Wege gibt es fuer sie diesem Elend zu entfliehen, entweder sie ist "zu alt = erwachsen" fuer diesen Schuppen, oder ein edler Ritter erbarmt sich ihrer und kauft sie ihrem Besitzer ab. Danach stellt sich die bange Frage, welcher Zukunft sie in Haenden ihres neuen Eigentuemers entgegen sieht?
Indonesien ist beileibe keine Ausnahme - dieses System arbeitet gleichermassen in Thailand, auf den Philippinen und anderen asiatischen Laendern. Gerade eben geschlechtsreife Maedchen werden mit "alten Maennern" verheiratet, wenn diese in der Lage sind eine (aus unserer Sicht geradezu laecherliche) Kaufsumme an die Eltern zu bezahlen.
Babies, Kleinkinder, Kinder jedes Alters werden verkauft.
Im Gluecksfall an Eltern die sich ihren Kinderwunsch erfuellen und den Kleinen moeglicherweise einen bessere Lebensstandard, Schulbildung und eine Zukunft bieten koennen.
Im worst case an skrupellose Menschenhaendler die sie fuer Pornografie und fuer den Organhandel verwenden und sie danach spurlos verschwinden lassen. Die deutsche Statistik spricht von jaehrlich 35.000 Kinder verschwundenen Kindern. Wie viele moegen es sein, aus den Armenvierteln der ehemaligen Ostblocklaender, Asiens, Suedamerikas und Afrikas, die noch nicht einmal als verschwunden gemeldet werden, weil sich keiner fuer ihr unerwuenschtes Dasein interessiert?
Menschenhandel, Kinderhandel, Sklavenhandel
Auch in der, uns inzwischen wohl vertrauten Welt des Tauchbusiness, gibt es Sklavenhaendler.
Wirklich, denn anders kann man die Geschaeftspraktiken mancher "schwarzen Schafe" nicht bezeichnen. Europaeer sind es, die ins "Land des Laechelns" kommen, mit eigenem Vermoegen oder mit geklautem, oder unter Mithilfe eines Investors, ihren Traum vom "Feudalherren" ausleben.
Professionelle Taucher - Dive Instructoren und Dive Master - sind bescheidene, naturverbundene Menschen, sie wollen nicht mehr und nicht weniger, als ihren Traum vom einfach Leben, leben.
Ihrer Tauchleidenschaft froehnen und dafuer zahlen sie einen hohen Preis. Zum einen investieren sie in die Ausbildung, die ein kleines Vermoegen verschlingt, zum anderen in das Equipment, das jeder Profitaucher sein eigen nennen muss und nicht zuletzt in den Verzicht von europaeischem Komfort und Luxus. Denn die Lebensumstaende in den traumhaften Urlaubsgebieten sind (zumindest fuer diejenigen die immer dort leben) sehr schlicht und einfach. Thailaendische Mietwohnungen verfuegen meist ueber keinerlei Moebel. Das einzige Zugestaendnis der Vermieter an europaeische Angewohnheiten, ist ein Bett, Kuehlschrank und ein europaeisches Klo mit Wasserspuelung. Thais kochen, spuelen das Geschirr, waschen die Waesche .... auf dem Boden hockend. Sie sitzen und schlafen auf dem Boden oder auf ebenso harten Bambuspodesten.
Wir Europaeer muessen uns anpassen, oder viel Geld haben, um Moebel zu kaufen, eine Waschmaschine, eine Kueche. Die meisten haben das nicht. So waschen wir unsere Waesche im Eimer (Bettwaesche und Handtuecher bringen wir in die Laundry (oeffentliche Waescherei), kochen im Wock auf einer Gasflasche und spuelen unser Plastikgeschirr unter fliessendem Wasser im Badezimmer.
Und diese traeumerischen Minimalisten, gelangen zum Dank, in die Faenge von Sklaventreibern, die sich Tauchschulbesitzer nennen. Arbeitszeit waehrend der high season ist 7 Tage/Woche, zwischen 12 und 16 Stunden/Tag. Ja ... das ist keinesfalls uebertrieben. Einen day off (freien Tag) gibts, wenn einer Glueck hat, in der low season (5 Monate spaeter).
Bei diesen Arbeitgebern gibt es zwar einen Sack voller Versprechen, eingehalten wird nichts davon.
Arbeitsvertrag > vergiss es
Arbeitspapiere > sind monatelang "in process" (in Vorbereitung),
Bezahlung .... oh weh ... ein Fixum wurde vereinbart und Provisionen fuer Verkaeufe und abgehaltene Kurse. Doch im wahren Leben werden nur die ersten beiden Monate prompt abgerechnet, was Tauchers Herz vor Freude huepfen laesst. Spaetestens ab Monat drei ist Schluss damit. Taucher sieht sich am 7. vor seinem Chef stehen und schuechtern nach Geld fuer die Miete betteln, vielleicht gelingt es ihm sogar, diese dem Chef "aus den Rippen zu leiern", aber damit ist es nicht getan. Essen und trinken muss der Mensch und der Falang muss zum regelmaessigen VISA-run, ausreisen, einreisen, um sich einen neuen Stempel zu holen, was das kostspieligste Vergnuegen in Thailand ueberhaupt ist.
Dazu kommt, dass nach mehrmaliger Einreise mit Touristen Visum, der Einwanderungsbeamte misstraurisch wird und die Vermutung anstellt, der Taucher koennte sich als illegaler Arbeiter im Land aufhalten. Das Ende vom Lied ist ein Stempel im Pass, der die Einreise nach Thailand fuer die naechsten 99 Jahre untersagt. Das war's dann oder? Mitnichten, wer kein Geld fuer Papiere und Visum hat, der hat auch kein Geld fuer die Reise nach Bangkok zur heimischen Botschaft, die im Notfall ein Rueckflugticket nach Europa spendieren wuerde. Diese These wird immer noch gerne verbreitet, entbehrt jedoch jedes Wahrheitsgehaltes. Die Botschaft bietet lediglich an, einen Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, mit Freunden und Familie im Heimatland sprechen zu lassen, um das Geld für ein Rückflugticket so zusammenzubetteln. Vorschuss von der Botschaft gibt es keinen!
Im bekannten Fall hatte der Tauchschulbesitzer die Paesse im Buerosafe eingeschlossen ..... zur Sicherheit .... wessen? Wer kann schon kuendigen und gehen - ohne Pass? Na ja wenn einer noch Geld hat, kann er, naemlich nach Bangkok, wo man fuer Minigeld einen neuen, falschen Pass kaufen kann. Aber ohne Moos ist auch in Thailand nix los.
Solche selbsternannten "Mafia Bosse" zahlen alles an, aber nichts ab. Sie kaufen auf Pump Schiffe und Autos, bleiben die Buerommiete ebenso schuldig wie die Bezahlung ihrer Mitarbeiter. Ob sie in der Galerie Bilder erwerben, oder beim Schneider Kleider machen lassen, Reisen ueber eine Agentur buchen, oder das Auto in die Werkstatt reparieren lassen - Zahlungsversprechen leisten sie, aber keine Zahlung.
Sie versichern das Boot nicht, noch lassen sie es in der Werft ueberholen. Equipment geht nicht zur Revision. So setzen diese gewissenlosen Betrueger Mannschaft und zahlende Gaeste einer Gefahr aus, die nicht kalkulierbar ist.
Freiheit unter Wasser, am weissen Strand, unter Palmen > oder Sklavenhaltung?
Hier in Asien werde ich, weit mehr als in Zentraleuropa, mit den diversen Geschaeftszweigen dieses big business konfrontiert.
Werfen wir einen Blick nach Indonesien, auf die Insel Sued Sulawesi, die frueher Celebes hiess.
Auf 72.000 Quadratkilometern leben ca. 8 Millionen Menschen, welche hauptsaechlich dem islamischen Glauben angehoeren.
Weisse Straende, traumhaftes Wasser und spektakulaere Tauchgebiete machen das kleine Oertchen Bira im suedlichsten Sueden der Insel zu einem gefragen Urlaubsziel fuer die Reichen aus der Hauptstadt Makassar.
Mosleme sind gottesfuerchtige Menschen, essen kein Schwein und trinken keinen Alkohol, so die weitverbreitete Meinung unter uns "Unglaeubigen" wie sie uns bezeichnen.
Doch was sind das fuer schaebige Schuppen, illuminiert mit bunten Gluehbirnen, welche die Strassen saeumen? ICH wuerde sie als Bars bezeichnen, doch sie sind vollgestopft mit Kindern!
Durch die Bank minderjaehrige Maedchen ab 12 Jahren arbeiten hier als Animierdamen.
1.200 Maedchen in der Kleinstadt Bira - Angebot und Nachfrage regulieren den Markt.
Moslemische Animierdamen ???? verkaufte Kinder !!!!
Fuer einen Betrag von umgerechnet 250 EUR verkaufen arme Familien ihre Maedchen an Sklavenhaendler. Wenn sie ihren Arbeitsplatz in der Bar antreten, haben sie diese Schuld abzuarbeiten. Sie animieren die Gaeste zum verschaerften Alkoholkonsum sind sie doch an jeder Flasche provisionsbeteiligt. Im Gegenzug "verrechnet" ihr Besitzer - Unterkunft, Essen, Trinken, Kleider, Handy, Kosmetik, sogar das Wasser zum Waesche waschen ...... und sorgt so dafuer, dass ihre Schuld nie und nimmer abbezahlt wird. Hat ein Maedchen Glueck oder Unglueck, je nach dem ... , "kauft" ein Gast sie fuer 1 Nacht, 1 Woche oder einen x-beliebigen Zeitraum vom Barbesitzer frei. Mit welchen sexuellen Dienstleistungen sie ihrem Kunden zu Gefallen ist und auf welchem Weg er sie dazu "ueberredet" .... interessiert keinen.
Zwei Wege gibt es fuer sie diesem Elend zu entfliehen, entweder sie ist "zu alt = erwachsen" fuer diesen Schuppen, oder ein edler Ritter erbarmt sich ihrer und kauft sie ihrem Besitzer ab. Danach stellt sich die bange Frage, welcher Zukunft sie in Haenden ihres neuen Eigentuemers entgegen sieht?
Indonesien ist beileibe keine Ausnahme - dieses System arbeitet gleichermassen in Thailand, auf den Philippinen und anderen asiatischen Laendern. Gerade eben geschlechtsreife Maedchen werden mit "alten Maennern" verheiratet, wenn diese in der Lage sind eine (aus unserer Sicht geradezu laecherliche) Kaufsumme an die Eltern zu bezahlen.
Babies, Kleinkinder, Kinder jedes Alters werden verkauft.
Im Gluecksfall an Eltern die sich ihren Kinderwunsch erfuellen und den Kleinen moeglicherweise einen bessere Lebensstandard, Schulbildung und eine Zukunft bieten koennen.
Im worst case an skrupellose Menschenhaendler die sie fuer Pornografie und fuer den Organhandel verwenden und sie danach spurlos verschwinden lassen. Die deutsche Statistik spricht von jaehrlich 35.000 Kinder verschwundenen Kindern. Wie viele moegen es sein, aus den Armenvierteln der ehemaligen Ostblocklaender, Asiens, Suedamerikas und Afrikas, die noch nicht einmal als verschwunden gemeldet werden, weil sich keiner fuer ihr unerwuenschtes Dasein interessiert?
Menschenhandel, Kinderhandel, Sklavenhandel
Auch in der, uns inzwischen wohl vertrauten Welt des Tauchbusiness, gibt es Sklavenhaendler.
Wirklich, denn anders kann man die Geschaeftspraktiken mancher "schwarzen Schafe" nicht bezeichnen. Europaeer sind es, die ins "Land des Laechelns" kommen, mit eigenem Vermoegen oder mit geklautem, oder unter Mithilfe eines Investors, ihren Traum vom "Feudalherren" ausleben.
Professionelle Taucher - Dive Instructoren und Dive Master - sind bescheidene, naturverbundene Menschen, sie wollen nicht mehr und nicht weniger, als ihren Traum vom einfach Leben, leben.
Ihrer Tauchleidenschaft froehnen und dafuer zahlen sie einen hohen Preis. Zum einen investieren sie in die Ausbildung, die ein kleines Vermoegen verschlingt, zum anderen in das Equipment, das jeder Profitaucher sein eigen nennen muss und nicht zuletzt in den Verzicht von europaeischem Komfort und Luxus. Denn die Lebensumstaende in den traumhaften Urlaubsgebieten sind (zumindest fuer diejenigen die immer dort leben) sehr schlicht und einfach. Thailaendische Mietwohnungen verfuegen meist ueber keinerlei Moebel. Das einzige Zugestaendnis der Vermieter an europaeische Angewohnheiten, ist ein Bett, Kuehlschrank und ein europaeisches Klo mit Wasserspuelung. Thais kochen, spuelen das Geschirr, waschen die Waesche .... auf dem Boden hockend. Sie sitzen und schlafen auf dem Boden oder auf ebenso harten Bambuspodesten.
Wir Europaeer muessen uns anpassen, oder viel Geld haben, um Moebel zu kaufen, eine Waschmaschine, eine Kueche. Die meisten haben das nicht. So waschen wir unsere Waesche im Eimer (Bettwaesche und Handtuecher bringen wir in die Laundry (oeffentliche Waescherei), kochen im Wock auf einer Gasflasche und spuelen unser Plastikgeschirr unter fliessendem Wasser im Badezimmer.
Und diese traeumerischen Minimalisten, gelangen zum Dank, in die Faenge von Sklaventreibern, die sich Tauchschulbesitzer nennen. Arbeitszeit waehrend der high season ist 7 Tage/Woche, zwischen 12 und 16 Stunden/Tag. Ja ... das ist keinesfalls uebertrieben. Einen day off (freien Tag) gibts, wenn einer Glueck hat, in der low season (5 Monate spaeter).
Bei diesen Arbeitgebern gibt es zwar einen Sack voller Versprechen, eingehalten wird nichts davon.
Arbeitsvertrag > vergiss es
Arbeitspapiere > sind monatelang "in process" (in Vorbereitung),
Bezahlung .... oh weh ... ein Fixum wurde vereinbart und Provisionen fuer Verkaeufe und abgehaltene Kurse. Doch im wahren Leben werden nur die ersten beiden Monate prompt abgerechnet, was Tauchers Herz vor Freude huepfen laesst. Spaetestens ab Monat drei ist Schluss damit. Taucher sieht sich am 7. vor seinem Chef stehen und schuechtern nach Geld fuer die Miete betteln, vielleicht gelingt es ihm sogar, diese dem Chef "aus den Rippen zu leiern", aber damit ist es nicht getan. Essen und trinken muss der Mensch und der Falang muss zum regelmaessigen VISA-run, ausreisen, einreisen, um sich einen neuen Stempel zu holen, was das kostspieligste Vergnuegen in Thailand ueberhaupt ist.
Dazu kommt, dass nach mehrmaliger Einreise mit Touristen Visum, der Einwanderungsbeamte misstraurisch wird und die Vermutung anstellt, der Taucher koennte sich als illegaler Arbeiter im Land aufhalten. Das Ende vom Lied ist ein Stempel im Pass, der die Einreise nach Thailand fuer die naechsten 99 Jahre untersagt. Das war's dann oder? Mitnichten, wer kein Geld fuer Papiere und Visum hat, der hat auch kein Geld fuer die Reise nach Bangkok zur heimischen Botschaft, die im Notfall ein Rueckflugticket nach Europa spendieren wuerde. Diese These wird immer noch gerne verbreitet, entbehrt jedoch jedes Wahrheitsgehaltes. Die Botschaft bietet lediglich an, einen Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, mit Freunden und Familie im Heimatland sprechen zu lassen, um das Geld für ein Rückflugticket so zusammenzubetteln. Vorschuss von der Botschaft gibt es keinen!
Im bekannten Fall hatte der Tauchschulbesitzer die Paesse im Buerosafe eingeschlossen ..... zur Sicherheit .... wessen? Wer kann schon kuendigen und gehen - ohne Pass? Na ja wenn einer noch Geld hat, kann er, naemlich nach Bangkok, wo man fuer Minigeld einen neuen, falschen Pass kaufen kann. Aber ohne Moos ist auch in Thailand nix los.
Solche selbsternannten "Mafia Bosse" zahlen alles an, aber nichts ab. Sie kaufen auf Pump Schiffe und Autos, bleiben die Buerommiete ebenso schuldig wie die Bezahlung ihrer Mitarbeiter. Ob sie in der Galerie Bilder erwerben, oder beim Schneider Kleider machen lassen, Reisen ueber eine Agentur buchen, oder das Auto in die Werkstatt reparieren lassen - Zahlungsversprechen leisten sie, aber keine Zahlung.
Sie versichern das Boot nicht, noch lassen sie es in der Werft ueberholen. Equipment geht nicht zur Revision. So setzen diese gewissenlosen Betrueger Mannschaft und zahlende Gaeste einer Gefahr aus, die nicht kalkulierbar ist.
Freiheit unter Wasser, am weissen Strand, unter Palmen > oder Sklavenhaltung?
Dienstag, 12. Juli 2011
Feelings .....
Rainer Magold the Expressionist MaGold - The Expressionist
ein gluehender Verehrer der Spezies Frau, hat die wunderbare Begabung, fuer jede meiner
Gefuehls Nuancen das passende Gemaelde erschaffen zu haben.
Mal fuehl' ich mich so ... und manchmal so ....
![]() |
| heute wie seine Pechmarie |
![]() |
| morgen wie seine Samba Taenzerin |
Samstag, 18. Juni 2011
Fox
Ich möchte einen Bewegungsmelder mit Kamera laufen haben, denn was unser kleiner Hund "Füchslein" liefert, ist manchmal Oskar verdächtig. Der Kleine hat eine Mimik - saagenhaft.
Eines Morgens hatte ich kein Futter fuer ihn. Da kommt er angeschwänzelt und guckt so flehend, nach dem Motto "kannst du meinen Magen knurren hören?" So arm, der Kleine, also bitte ich Peter noch rasch Hundefutter zu holen, bevor wir ins Office fahren. Während wir auf "Essen auf Rädern" warten, hole ich mir ein hartgekochtes Ei aus dem Kühlschrank. Ich schäle es und Füchslein verfolgt jeden Handgriff. Ich beisse die Eiweisskappe ab und biete sie ihm an. Er guckt misstrauisch, nimmt sie vorsichtig, hält sie sachte zwischen den Zähnen, rümpft die Nase und lässt das Stück dann fallen. Mit schief gelegtem Kopf teilt er mir sodann mit, dass das gar nicht "das Gelbe vom Ei" ist. Ich nehme zwei kleine Bissen und seine Nase zuckt, ich lasse ihn schnuppern und dann nimmt er mir die Eihälfte ganz vorsichtig aus den Fingern. Legt sich in die Wiese, hält das Ei mit den Pfoten fest und leckt jedes winzige Krümelchen des harten Eidotters heraus. Ich schwöre sein verklärter Gesichtsausdruck signalisiert "DAS ist das Gelbe vom Ei". Weitere 5 Minuten dauert es dann, bis er das Eiweiss auch verspeist hat. Ich bin sicher, das tut er nur mir zuliebe.
Spät abends macht er plötzlich Radau, ich schaue vor die Tuere, sehe im ersten Moment nur Papa mit seiner Neuen, den ugly Bruder und Füchslein, der bellt wie verrückt, aber nicht einen aus seiner Familie an, sondern einen 15 cm grossen schwarzen Skorpion, der über die Terrasse auf Peters Schuhe zusteuert. Der Kleine steht da wie ein gelernter Wach/Jagdhund und verbellt diesen Feind. Der Skorpion verharrt in Angriffsstellung mit hochgebogenem Schwanz aber als sich nichts weiter tut, verzieht er sich hinüber in Nachbars Garten.
Am Morgen warne ich Nora, denn nach Thai Style hat sie auf ihrer Terrasse alles abgestellt was sie nicht braucht, ideale Bedingungen fuer nachtaktive animals, die sich tagsüber verstecken wollen. No problem, beruhigt sie mich, I haeb herb ... help if you haeb poison, from scorpion or snake or from too much alcohol. hahaha ... herb help!! Na dann ... bin ich ja beruhigt.
Gestern war ein ganz besonderer Tag im Leben unseres jungen Hundes. Hundeträume ... von ihm monatelang zielstrebig verfolgt .... wurden wahr. Er durfte ins Haus :-)
Was war geschehen? Mit hängenden Ohren trabt er abends an, stutzt vor dem Eingang - wo ist meine Matte? Schon vergessen, dass du die gestern zerlegt hast? Papa muss erst eine neue besorgen. Unruhig dreht er eine Pirrouette und lässt sich dann seufzend auf dem Fliesenboden nieder. Hast du gar keinen Hunger frage ich ihn, guck mal, da steht dein Futter schmeichle ich und zeige auf das Trockenfutter. Er wirft einen gehorsamen Blick und seine traurigen Augen fragen, hast du nichts gutes gekocht Mama? Nein, habe ich nicht. Ich war heute nicht im Office, hatte Grossreinemachen und Zuhause habe ich keine Küche. Kaffee gibts und Tee und die bekannten hartgekochten Eier ... aber das meint er nicht.
Ein tropisches Gewitter tobt sich gerade wieder über uns aus und ich verziehe mich mit meinem Buch ins Haus, lasse die Türe ein Stück offenstehen. Er schaut und wittert und macht einen zögerlichen Schritt ins Haus. Wird mich Mama gleich mit dem Besen hinausjagen, wie die Thais es handhaben und alle Hunde es offenbar gewohnt sind? Ich konzentriere mich auf mein Buch und er wagt sich ein paar Schritte näher. Na komm mein Füchslein, hast du Hunger, was ist denn los mit dir? Ängstlich schaut er über die Schulter, die Ohren angelegt .... vor wem hast du denn solche Angst? Das Rudel, Papa, hat ihn wieder auf seinen Platz verwiesen. Ich sammle auf der Terrasse Fress- und Wassernapf ein, placiere sie im Haus und schliesse die anderen aus. So, erkläre ich ihm, jetzt ist gut, keiner kann herein, ich passe auf dich auf, jetzt kannst du in Ruhe fressen. Er traut dem Frieden nicht, sieht sich um, beschnuppert den kurzen Weg zum Kühlschrank, beäugt misstraurisch den surrenden Ventilator und beschliesst schlussendlich, unterm Tisch wäre ein guter Platz, wenn .... ja wenn da ein Hundebett wäre, nicht der nackte Boden. Endlich nimmt er ein paar Knusperchen aus meiner Hand, schleicht erneut unter den Tisch, springt unruhig wieder auf, trinkt Wasser und lässt sich wieder mit ein paar Bröckchen locken. Ich packe zwei alte Sitzkissen unter den Tisch. Was hältst du davon, will ich wissen. Er überlegt, schnuppert, testet ..... dann lässt er sich seufzend darauf nieder. Jetzt haben wir einen neuen Mitbewohner - morgens schläft er sich brav aus und erst wenn ich mich verschlafen zur Kaffeemaschine taste, steht er schwanzwedelnd vor der Türe.
Frisch gebadet und vom Großteil seiner Parasiten befreit, entwickelt er sich immer mehr zum Prachtexemplar eines Wachhundes. Schön, dass du uns adoptiert hast, Fox.
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